
Sonntag, 22. Februar 2026
Das letzte Spiel der Hinrunde, eigentlich geplant im Dezember, musste wegen der damals widrigen Witterungsverhältnissen mit Platzsperre in Gemmrigheim und Walheim auf Ende Februar vor den Start der Rückrunde verlegt werden.
Für die Erligheimer kein guter Zeitpunkt. Während man Ende letzten Jahres auch gegen favorisierte Gegner in starker Form gezeigt und oft nur unglücklich verloren hatte, fiel der Nachholtermin mitten in eine Krankheits- und Verletzungswelle beim SKV.
So konnten die Erligheimer mit nur 13 Mann zum Aufstiegsaspiranten Gemmrigheim-Walheim reisen. 3 dieser 13 Leute kamen zudem gerade frisch aus einer Verletzung oder waren noch angeschlagen.
Dass die Gemmrigheimer, welche um den Aufstieg mitspielten, eine starke Leistung vor allem in der Offensive zeigten (die Defensive hingegen war bis auf seltene Nadelstiche vom SKV wenig gefordert), machte die Sache nicht einfacher. So stand es bereits zur Pause verdient 3:0, auch wenn die Tore einzeln betrachtet vielleicht glücklich waren, war es das Ergebnis nicht, denn Chancen hatte Gemmrigheim zu genüge. Insbesondere bei Standards und über die schnellen Außen war das Heimteam brandgefährlich.
In der Halbzeit dann weitere Hiobsbotschaften für die Erligheimer, zwei der bereits angeschlagenen Spieler konnten nicht weitermachen. Das bedeutete auch: Weitere Wechsel mangels Auswechelsspielern in einem physisch durchaus fordernden Spiel nicht mehr möglich.
Dies darf keine Ausrede, kann aber neben der gegnerischen Stürmer eine Erklärung sein, dass Gemmrigheim-Walheim in der zweiten Hälfte weitere drei Tore schoss. Zwischenzeitlich wurde das Spiel trotz des klaren Ergebnisses dabei durchaus hitzig, was aber eher auf die Gemüter, denn auf die Spannung auf dem Platz zurückzuführen war.
Am Ende stand ein verdienter Sieg der Gemmrigheim-Walheimer, welchen sie sowohl dank einer eigener starker Leistung als auch dank der unglücklichen Vorzeichen beim SKV feiern konnten.






































